zuneigung ist jemanden gerne zu haben,
bis man jemanden besseres gefunden hat

2.3.08 20:28, kommentieren


"sehen Sie denn nicht. ich sehne mich nach herzen, nach ihrer wärme, nach ihrem leben. ich brauche sie, damit meines weiter schlägt und sich seines wesens jede sekunde aufs neue erinnern kann."

2.3.08 20:27, kommentieren

Wenn man uns Frauen glauben will, dann sind wir niemals hungrig. Wir leben von kleinen Ms.-Pac-Man-Energietabletten. Wir ekeln uns vor dem Essen, es verursacht uns Juckreiz, Essen ist schmutzig, ich mag eigentlich nur Sellerie. Wenn man uns Frauen glauben will, dann sind wir ätherische Wesen, die nur mit größter Abscheu essen, die vor Ekel die Lippen verziehen, während sie einen Kleinstbissen zwischen den Zähnen haben.
Essen, nur weil es Spaß macht? Wohl kaum!
Hungern ist heutzutage Ausdruck von Weiblichkeit, so wie es die Ohnmacht im vorigen Jahrhundert war.


Eine Dame ißt wie ein Vögelchen. Eine Dame sieht aus wie ein Vögelchen, mit zerbrechlichen Knochen, doch machtvoll im Flug wenn sie sich schwerelos in die Lüfte erhebt.
Wir geben vor, kein Intresse zu haben und lachen. Nachts schleichen wir uns zuweilen in die Küche, das Dreieck des Lichts, das der Kühlschrank auf dem Boden wirft, wir schaufeln uns kalten Braten, Eiscreme, Früchtegelee, Käse in den Mund, schlucken ohne zu kauen (...)

Der Schmerz ist notwendig, insbesondere der Schmerz des Hungers. (...) Tatsächlich mag man den Schmerz....

 

aus: Alice im Hungerland Q

25.2.08 17:09, kommentieren

Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert dies zugleich auch das
Aussehen des Körpers und umgekehrt: ändert sich das Aussehen des Körpers, so ändert dies zugleich auch den Zustand der Seele.

25.2.08 17:01, kommentieren

Das, was wir Menschen am meisten brauchen,
ist ein Mensch, der uns dazu bringt,
das zu tun, wozu wir fähig sind.

*R. W. Emerson

25.2.08 16:59, kommentieren

Im Gegensatz zu dem braven und lieben Bild, das Anorektikerinnen
von sich zeichnen, hassen sie Familie, Schule und Institutionen. Sie stehen immer draußen, immer abseits, immer am Rande, am weißen Papierrand, wo NICHTS geschrieben steht, in der menschenleeren
Wüste, wo Leben und Tod ineinanderfließen. Die sogenannten Magersüchtigen sind entwurzelte Menschen, Fremde im eigenen Lande, Heimatlose im eigenen Ort, und sie hungern nach den grundsätzlichen
Dingen, nach Liebe und Anerkennung.

(aus: Patricia Bourcillier: Magersucht & Androgynie)

25.2.08 16:53, kommentieren

When I write of hunger, I am really writing about love and the hunger for it, and warmth and the love of it . . . and it is all one.

*M.F.K. Fisher

25.2.08 16:46, kommentieren